Informationstechnologien

Mittwoch, 15. August 2007

Pustekuchen

Die Vorstellung, daß die Kommunikation via Internet effizient und demnach energiesparend abläuft, ist in etwa genauso bescheuert, wie die Mär über das "papierlose Büro" Dank EDV.

Montag, 7. August 2006

Gunkl und die Informationsgesellschaft

Hab Gunkl dank Julia entdeckt und bin jetzt voller Neid. Ich bemühe mich nämlich nach Kräften, die Informationsgesellschaft auf die Schippe zu nehemen, und was kommt dabei raus? Allerhöchstens Bescheidenes.
Und jetzt er:

05.08.2006:
Entwerfen Sie bis demnächst ein romantisches Konzept einer Informationsgesellschaft.

06.08.2006:
Überlegen Sie, wenn Sie ein romantisches Konzept der Informationsgesellschaft bereits entwickelt haben - etwa in der Form, daß, wenn das Internet ein Forum darstellt, in dem jeder veröffentlichen kann, was er glaubt, sich Aussagen künftig über ihren Wahrheitsgehalt und nicht über ihre Quelle qualifizieren müssen - , woran das in dem Ausmaß scheitern könnte, in dem es das ohnehin tut.


Und wenn ich jetzt noch ein Bild von ihm finde, das einigermaßen zum Thema passt, dann versinke ich in den Boden. Verdammt!

Montag, 29. Mai 2006

Computer liest Geist

Dieser Titel erinnert stark an die Aussage über die "Entschlüsselung des menschlichen Genoms", die vor paar Jahren Schlagzeilen machte. Die Kenntnis des Alphabets - und damit ist unser heutiger Wissenstand über das Genom in etwa vergleichbar - ist in der Tat eine notwendige, jedoch bei weitem nicht ausreichende Voraussetzung für die Beherrschung der Sprache, will sagen für eine wirkliche Entschlüsselung.
Man darf in meinen Augen genausowenig vom Geist reden, wenn man gerade eine der primitivsten Gehirnfunktionen (und dazu gehört eindeutig die motorische Steuerung) mit dem Computer lesen und nachvollziehen gelernt hat. Bei allem Respekt für die technische Leistung kann ich in diesem Zusammenhang den Begriff Geist nicht einmal im übertragenen oder nichteigentlichen Sinne akzeptieren, denn ich werte dies als deutliches Symptom einer gefährlichen Krankheit: der Selbstüberschätzung der Wissenschaft.

Mittwoch, 7. Dezember 2005

Auf dem Holzweg

Was fehlt im verwüsteten Stadtgebiet von New Orleans am meisten? Lebensmittel? Häuser? Sichere Deiche?
Wohl kaum: Wireless Lan für alle. Beim Lesen dieser Nachricht mußte ich unwillkürlich an eine meiner erschreckend vielen falschen Prophezeiungen denken.
Als das Informationszeitalter begann, drohte die ohnehin große Kluft zwischen den hochentwickelten Ländern und der Dritten Welt noch größer zu werden.
Dann passierte aber etwas unerwartetes.
Der menschliche Spieltrieb gewann die Oberhand. Mit der Erfindung von PC und Internet wurde eine dermaßen wirksame Fortschrittsbremse geschaffen, daß ich anfing, an eine Selbstregulation zu glauben. Weil, so sagte ich mir damals in meiner Naivität, die Dritte Welt wird diesen Weg bestimmt nicht gehen, denn an Informationshunger ist noch keiner gestorben.
Lacht nur, lacht nur.

Freitag, 2. Dezember 2005

Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten

Können Sie sich noch erinnern, wie schön langsam die PCs vor zehn Jahren waren?
Damals hat man beim Öffnen einer größeren Datei die Eieruhr minutenlang bewundern können. (Alternativ konnte man während dieser Zeit auch ein gepflegtes Schwätzchen mit den Kollegen veranstalten, seinen Anlagenberater anrufen oder sonstwas tun.)
Heute geht das natürlich viel besser, denn die Zunahme der durchschnittlichen Dateigröße hat den Zuwachs an Rechengeschwindigkeit im gleichen Zeitraum um einen Faktor von mindestens 10 übertroffen. (Der Umfang von Programmdateien soll sogar um einen Faktor von 100 höher liegen.)
Es ist also überhaupt kein Problem, auch die schnellste Kiste zu zähmen.
Noch besser geht das in einem Netz. Bei geeigneter Auswahl der PC- und Serversoftware (z.B. Windoof XXL ultraprofessional, transgalaktische Version) und gleichzeitiger Degradierung des PCs zu einem Terminal, indem man alles Wichtige zentral speichert und es zu diesem Zweck via "Datenautobahn" um die halbe Welt schickt, ist mein heutiger Dienstrechner mit seinen 2,7 GHz genauso lahm wie ein alter 286er mit 8 MB Arbeitsspeicher.
Welch ein Segen! Sobald er eine von seinen vielen automatischen Funktionen wie netinstall, vulnerability check oder synchronisation startet, kann ich in aller Ruhe einen Tee trinken gehen.
Die Eieruhr ist Kult geworden, ich habe sie schon als Screensaver gesehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie auf T-Shirts, als Handylogo oder gar als Klingelton auftaucht.

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