Man muss zur Rettung des Titels anfügen, dass nur der entsprechende Blog-Eintrag, nicht aber der Quellartikel so heisst. Zulässig ist er natürlich trotzdem, solange man ihn nicht auf die physikalisch-biologisch-philosophische Goldwaage legt. "Computer liest Geist"... na meinetwegen, solange wir uns alle darüber im Klaren sind, was er nicht bedeutet, und das ist alles, was er bedeutet (klar?).
Zum Thema Geist und Neurowissenschaft denke ich mir oft, dass wir in einer vergleichbaren Situation sind wie Renaissancegelehrte. Wir basteln Stein-Papier-Schere mit ein paar Erregungspotenzialen... Schon ganz schön schlau, aber warten wir mal ab, was in ein paar (hundert) Jahren von unserer Schlauheit übrig ist. Da gibt es mittlerweile ziemlich abgefahrene Thesen zum Bewusstsein als Quantenphänomen in den Mitochondrien und diese Thesen werde nicht von Bob, dem Esoterik-Blogger, aufgestellt, sondern kursieren unter den Tischen der Harvard und Cambridge-Kantinen. Das Feld der wissenschaftlichen Spekulationen ist groß und auf diesem Feld liegen bestimmt einige Weltbild-Tretmininen versteckt.
"Computer liest Geist"... na meinetwegen, solange wir uns alle darüber im Klaren sind, was er nicht bedeutet, und das ist alles, was er bedeutet (klar?).
Klar. Man darf immer ein bißchen übertreiben, um Wirkung zu erzielen. (Ich in meiner Aufregung aber auch!)
Wenn ich als Naturwissenschaftler vom "Gedächtnis" irgendwelcher Werkstoffe rede, was im populärwissenschaftlichen Sprachgebrauch durchaus zuläßig ist, machen mich die Geisteswissenschaftler aber auch prompt zur Schnecke.
Und - jawohl - die Leute, die künstliche Intelligenz bloß als eine Frage der Rechenleistung ansehen, die werden sich noch wundern.
" ... Und - jawohl - die Leute, die künstliche Intelligenz bloß als eine Frage der Rechenleistung ansehen, die werden sich noch wundern."
Da bin ich auch sicher, dass man sich noch sehr wundern wird. Und wenn nicht, dann nur, weil zwischen der einen Hypothese und der nächsten vielleicht eine Wissenschaftlergeneration oder mehr liegt.
Du bist Naturwissenschaftler? Interessant. In welchem Bereich?
Zum Thema Geist und Neurowissenschaft denke ich mir oft, dass wir in einer vergleichbaren Situation sind wie Renaissancegelehrte. Wir basteln Stein-Papier-Schere mit ein paar Erregungspotenzialen... Schon ganz schön schlau, aber warten wir mal ab, was in ein paar (hundert) Jahren von unserer Schlauheit übrig ist. Da gibt es mittlerweile ziemlich abgefahrene Thesen zum Bewusstsein als Quantenphänomen in den Mitochondrien und diese Thesen werde nicht von Bob, dem Esoterik-Blogger, aufgestellt, sondern kursieren unter den Tischen der Harvard und Cambridge-Kantinen. Das Feld der wissenschaftlichen Spekulationen ist groß und auf diesem Feld liegen bestimmt einige Weltbild-Tretmininen versteckt.
Ein sehr spannendes Thema.
Klar. Man darf immer ein bißchen übertreiben, um Wirkung zu erzielen. (Ich in meiner Aufregung aber auch!)
Wenn ich als Naturwissenschaftler vom "Gedächtnis" irgendwelcher Werkstoffe rede, was im populärwissenschaftlichen Sprachgebrauch durchaus zuläßig ist, machen mich die Geisteswissenschaftler aber auch prompt zur Schnecke.
Und - jawohl - die Leute, die künstliche Intelligenz bloß als eine Frage der Rechenleistung ansehen, die werden sich noch wundern.
Da bin ich auch sicher, dass man sich noch sehr wundern wird. Und wenn nicht, dann nur, weil zwischen der einen Hypothese und der nächsten vielleicht eine Wissenschaftlergeneration oder mehr liegt.
Du bist Naturwissenschaftler? Interessant. In welchem Bereich?